So, da bin ich nach längerer Zeit wieder, hab die ersten Wochen schon in meiner neuen Umgebung verbracht und mich schon ein wenig im Boyshome eingelebt. Die Kinder haben mich sehr lieb empfangen und die Salesianer sind sehr bemüht mir meinen Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Mein Zimmer ist okay, es hat zwar kein Fenster nach draussen aber dafür hab ich auch kaum Mücken. Außerdem halte ich mich ja nicht sehr viel unter Tags darin auf. Das Bad ist schon sehr alt und es gibt nur kaltes Wasser, woran ich mich mittlerweile schon gewöhnt hab und bei den sehr warmen Temperaturen ist das eh nötig. Als ich am Mittwoch im Boyshome eingezogen bin, hatte ich 4 Tage Zeit mich einzugewöhnen, mir den Tagesablauf anzuschauen und den Kontakt zu den Jungs aufzubauen. Die Kinder sind sehr offen und als sie gesehen haben, dass ich Fußball spielen kann war ich schon "einghaut". Gleich am ersten Tag hab ich mir an den Fußballen zwei Blasen zugezogen durch das bloßfüßige Spielen am heißen Beton....naja aus Fehlern lernt man und in Zukunft spiel ich doch lieber mit Flipflops. Das wichtigste Kleidungsstück hier sind wirklich die Flipflops und die Schuhgeschäfte sind voll davon. Jeder rennt hier mit Chinillas wie sie in Visaya genannt werden und es gibt sie in allen möglichen Farben und Variationen.
Zurück zu meiner Ankunft, gleich am ersten Wochenende entführte mich Fr. Jhun in die Berge wo wir von Angehörigen der Pfarrgemeinde zum Essen geladen waren. Wir aßen Lechon,das ist DAS Gericht hier auf den Philippinen, es ist ein Spanferkel....wirklich sehr sehr lecker von dem man einfach abschneidet was man mag.Und die Haut schmeckt wie die Krusperl am Schweinsbraten. Dazu gibts, wie sollte es anders sein, Reis! Aber meistens wird auch gebratenes Hühnchen oder Fisch angeboten, sodass du von jedem kosten kannst. Das Essen ist sehr gut, also Reis gibts sowieso immer, von in der Früh bis am Abend. Dazu gibts meistens irgendein Fleisch oder Fisch, Gemüse gibts nur sehr selten und Salat essen sie so gut wie keinen. Die Früchte sind sehr sehr lecker und ich hab schon Mangos, Papayas, Jackfruit und Kokosnüsse gegessen. Letztere bekamen wir frisch aufgeschlagen in den Bergen und haben den Kokosnusssaft rausgetrunken und dann das Fruchtfleisch rausgekratzt und gegessen,....mmmmh vui lecker! Ich versuche sehr viel zu kosten auch wenn es nicht gut aussieht und so hab ich schon einen kleinen Aal und Seegras gegessen,...es war okay aber einmal kosten reicht völlig!
Am Montag nach meiner Ankunft hab ich dann mit meiner Arbeit begonnen.Direktor Fr. Lan hat mir mitgeteilt, dass ich die 60 Trainees die im Trainingscenter arbeiten, in Englisch unterrichten werde und mit 4 Boys aus dem Magonehome woodworking mache und die Möbel im Boyshome reparieren und neu streichen kann. Am nachmittag darf ich beim Training der Elementaryboys dabei sein und die Tormänner trainieren und am Abend helfe ich auch noch in der Studytime für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die meisten Kinder spielen ohne barfuß Fußball da sie kein Geld für Schuhe haben und da sie bald zu einem Turnier fahren an dem sie nur mit Schuhen antreten dürfen, hab ich mich angeboten die Secondhand -Schuhe mit den Spendengeldern zu finanzieren. Die Kids sind wirklich gut und Fußball ist wirklich sehr wichtig hier, da sie auch die Möglichkeit haben ein Stipendium zu bekommen.
An den Wochenenden ist im Boyshome immer einiges los und meist gibt es meist Fußball oder Basketballturniere an denen auch andere Schulen teilnehmen. Aber es gab auch schon einen Modelcontest, das war auch sehr lustig.
Manchmal kommen am Samstag auch Studenten von der Uni Cebus um mit den Kindern ein Animationsprogramm zu machen. Sie sind immer mit voller Begeisterung dabei und haben jede Menge Spaß.An einem Wochenende, hatten wir einen Medicalcheck bei dem verschiedene freiwillige Ärzte die Kids untersucht und mit Medikamenten und auch Vitaminen versorgt haben.
In diesem einen Monat hab ich schon so viel tolles erlebt aber auch die nicht so schönen Seiten gesehen. Meine Woodworkingboys aus dem Magonehome sind ja jugendliche Straftäter die Menschen getötet bzw. ausgeraubt haben. Durch ein spezieles Programm der Regierung bekamen sie die Möglichkeit hier im Boyshome zu wohnen und mußten nicht ins Gefängnis.Ich hatte eigentlich bisher einen sehr guten Draht zu ihnen, nur arbeiten wollten die Jungs nicht so gern. Naja wie dem auch sei, letzte Woche haben zwei der vier die Regeln mißachtet und sich mit Mädchen im Dunkeln verabredet. Das sind gleich mehrere Verstöße, denn sie dürfen nicht mit Handys telefonieren, sich nicht mit Mädchen treffen und auch das Gelände nicht verlassen. Sie wurden vom Leiter des Trainingscenters erwischt und daraufhin drohten sie ihm, ihn umzubringen. Die Salesianer waren ziemlich fertig und aufgeregt und beschlossen alle 4 wegzubringen, da die Sicherheit an erster Stelle steht. Irgendwie hat es mich ziemlich hart getroffen, denn wenn man die Boys so sieht und mit ihnen spricht, kann man sich nicht vorstellen dass sie einer Fliege was zuleide tun können. Sie sind noch Kinder, auch wenn sie schon 17- 21 Jahre alt sind. Jetzt verweilen sie im Jungendarrest, aber so wie es aussieht werden 3 von ihnen wieder retourkommen, aber mal sehen, denn die Informationen hier wechseln ständig und morgen kann es schon wieder andere News geben. Also ich lass mich einfach überraschen was passiert. Auf jeden Fall hab ich mir vorgenommen strenger mit ihnen zu sein und sie ordentlich mit Arbeit eindecken. Für mich ist es ohne die Jungs auch nicht schlecht, denn dadurch hab ich am Vormittag etwas Zeit für mich, da ich ja nur 2 Englischstunden in der Woche habe und der Rest der Kinder bis 15 Uhr in der Schule ist.
Die Arbeit in der Tischlerei gestaltet sich als sehr mühsam, da viele Geräte und Maschinen einfach veraltet oder nicht vorhanden sind. Es mangelt auch an Materialien und deshalb ist Fr. Jhun mit mir losgezogen um einzukaufen.Ich hab jetzt auch einen Akkuschrauber und ein bissl ein Zubehör, mit meinem Geld, besorgt und werde ihn nach meinem Volontariat dem Trainingscenter als Geschenk überlassen.
Die wenige Freizeit verbringe ich oft mit Fr. Jhun und den anderen Mitarbeitern des Boyshome die mich überall hin mitschleppen und mich immer neuen Leuten vorstellen. Es ist unglaublich wieviele Freunde sie haben, aber ich genieße es sehr mal rauszukommen.Bis jetzt wurde ich überall eingeladen entweder zahlte Fr. Jhun oder es kostete ohnehin nichts. Die Taktik von Fr. ist nicht schlecht, denn er schleimt sich bei allen Leuten ein,"macht viele Freunde" sozusagen und hat dann viele Möglichkeiten ohne Bezahlung was zu unternehmen. Er ist echt der coolste Priester dem ich je begegnet bin. Von der Umgebung hab ich noch nicht so viel gesehen, aber ich bin ja länger hier und Fr. Jhun hat schon große Pläne, was er mir alles zeigen will. Ein wunderschönes Wochenende am schönsten Strand Cebus, der ca. 4 Stunden von Liloan entfernt liegt und der Ausflug in die Berge in unserer Umgebung waren wirkliche Highlights bisher und sehr beeindruckend. In den Bergen gibt es sogar blühende Blumen, das ist wirklich sehr schön. Leider hab ich meine Kamera vergessen, aber wir werden bestimmt nochmal dorthin fahren, dann hab ich sie dabei. Letzten Freitag vormittag waren wir in einem Hotel (natürlich gratis) schwimmen und konnten richtig relaxen. Auf der Heimfahrt gabs dann noch grilled fish mit Gemüse, Reis und Seegras usw. Am 18. September hab ich mit den Salesianern und ein paar Kindern an einem Funrun in Cebu City teilgenommen und ich hab mich dafür entschieden die 15 km zu laufen. Das ganze war eine Benfizaktion die von Don Bosco veranstaltet wurde und so wurden wir quasi verpflichtet mitzumachen. Der Start war zwar schon um 5 Uhr früh, aber es war sehr heiß und die Luft war sehr stickig aber ich habs geschafft in einer Zeit von 1 Std. und 50 Minuten,...also voll okay. Am Abend war ich sehr müde und Fr. Jhun, Br. Mari und ich fuhren in die Stadt für eine Massage. Die Massagen sind wirklich sehr gut und wahnsinnig günstig, denn für 1 Std. 15 min. Ganzkörpermassage zahlt man umgerechnet 4, 50 Euro...unglaublich! Gestern hatte ich meinen freien Tag und ich war zum ersten Mal allein in der Stadt und bin mit dem Jeepney von CotCot, der Ortsteil von Liloan wo wir wohnen, zu SM (Einkaufscenter)gefahren. Die Fahrt dauert ungefähr 45- 60 Min. und kostet 19 Pesos, also 30 Cent. SM ist das größte Einkaufscenter von Cebu und in etwa mit der Sc Seiersberg vergleichbar. Wenn man das Gebäude betritt, scheint es so als wäre man in Europa, alles ist sauber und es gibt hier auch Geschäfte wie Mango, Levis, Bench und so weiter.Ich bin etwas planlos herumgeirrt und es hat eine Zeit gedauert bis ich mich orientieren konnte. Aber ich habs geschafft,hab ein paar Dinge für mein Zimmer eingekauft und bin auch wieder am Abend mit dem Jeepney nach Hause gefahren. Da meine Beine schon etwas müde waren und es leicht geregnet hat, hab ich mich den 1 km bis zum Boyshome, um 5 Pesos, mit einem Tricycle chauffieren lassen, das war auch ganz angenehm.
Am 17. September feierten wir Fr. Jhuns birthday und die Kinder studierten selber Tänze und Lieder ein. Die Feier war sehr lustig und es gab wieder mal Lechon, Bier und Cola,...also ein richtiges Festtagsessen. Ich lade euch auch herzlich ein auf meinen Link zu sehen, es war die Generalprobe für die Feier:http://www.youtube.com/watch?v=0M4lxNKh38I Die Boys sind wirklich herzig und lieben es zu singen und zu tanzen. Fr. Jhun und seine Gäste haben sich sehr gefreut und waren sehr gerührt.
Im Dezember werden Brother Mari und ich 5 Tage nach Manila fliegen und an einem Tormanntrainerkurs vom Asiatischen Fußballbund teilnehmen. Das find ich total super und ich freu mich schon sehr darauf. Außerdem steht ja schon bald Weihnachten vor der Tür und in den Geschäften spielen sie bereits Weihnachtslieder,....furchtbar!Die Kinder üben schon stille Nacht auf der Blockflöte und die Lieder fürs Caroling. Beim Caroling ziehen sie in Gruppen von Haus zu Haus der Sponsoren und Gönner und singen und tanzen für sie.Bin schon sehr gespannt darauf, denn ich darf sie auch begleiten. Danach gibt es immer was zu essen, d.h. fünf mal Abendessen oder so....na Mahlzeit!Gut dass ich schon a paar Kilo abgenommen hab!
Ich hoffe in nächster Zeit öfter schreiben zu können und wünsche euch bis dahin schöne Tage!
ATE VRONI
Dienstag, 27. September 2011
Dienstag, 30. August 2011
Welcome, Ate Vroni und Kuyo Raffael...
....Morgen gehts los Richtung Lilo-an! Am Mittwoch den 24.8. kamen Raffi und ich in Cebu an. Die erste Woche durften wir zur Eingewöhnung im Provincalhaus der Salesianer verbringen. Die Girls vom Büro, die Brothers und Fathers die hier leben haben uns sehr lieb aufgenommen und uns gleich die Kost auf den Philippinen schmackhaft gemacht und uns ein paar Tipps zum Essen gegeben. Filipinos sind schon ein eigenartiges Volk denn sie essen nicht nur 6- 7 mal am Tag, sondern sie haben einen eigenen Stil Auto zu fahren und sie feiern auch Begräbnisse anders. Am Freitag nach unserer Ankunft durften wir gleich an einer Totenmesse teilnehmen, die aber alles andere als traurig war. In der Kapelle sah es aus wie in einem Wohnzimmer und als wir reinkamen, saßen dort Leute wie im Cafe und redeten und lachten. Bei der Predigt erzählte der Priester einige Witze, leider auf Cebuano, und die ganze Kapelle hat gebrüllt vor lachen....tja eigenartig aber cool!
Außerdem haben wir in dieser Woche sehr viel von Cebu gesehen,...die Stadt hat ca. 3 Mio. Einwohner und es gibt hier sehr viel Armut. Die Menschen hier leben teilweise in kathastrophalen Zuständen, aber sie sind sehr freundlich und sie scheinen glücklich zu sein. Sehr viele verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit einem Fahrservice oder sie verkaufen etwas. Es gibt hier die Jeepneys, das sind kleine Busse wo ca. 20 Personen Platz haben, die für wenig Geld,verschieden Routen fahren. Aber man kann sich hier auch mit Taxis, Tricicans oder Tricycles(Fahrräder bzw. Motorräder mit Beiwagen) sehr günstig fahren lassen. Es ist sehr viel chaotischer Verkehr und die Fahrzeuge sind sehr alt und dementsprechend verpesten sie die Luft und es stinkt gewaltig. Die Menschen die neben der Straße arbeiten schützen sich oft vor den Abgasen in dem sie ihr Gesicht vermummen. Es gibt aber auch eine andere Welt, wie zum Beispiel die großen Einkaufszentren, die wirklich toll sind und europäischem Standard entsprechen. Auch das Provincalhaus steht in einem "Reichenviertel", Maryville genannt, das nur über einen bewachten Schranken erreichbar ist. Innerhalb dieser Straßen ist alles sauber, die Leute fahren große Autos und haben tolle Häuser...
Die Don Bosco Projekte in der Stadt sind wirklich toll und die Hilfe die hier geleistet wird ist großartig. Wir wurden auch schon mit der Welt der Salesianer hier konfrontiert und durften an verschiedenen Treffen und Messen teilnehmen. Sie sind sehr herzlich und immer für einen Spaß zu haben, aber auch sehr sehr konservativ.
Außerdem hatte ich schon ein bißchen Unterricht in Cebuano, von Leah. Ich glaube ich kann die Sprache lernen, sie ist halt sehr ungewohnt, aber nicht so schwierig.Sie ist ein Mischmasch aus Englisch, Spanisch und Filipino. Die Aussprache der für uns komischen Laute wie nga oder die Betonung der Wörter ist Übungssache, aber ich bin mir sicher die Kids werden mir helfen...:-)
Gestern haben wir meinen zukünftigen Arbeitsplatz besichtigt und wir bekamen eine deutschsprachige Führung von den Postvolos Joey und Konrad, die in ihrem Urlaub hier sind um Father Jhun und den Rest der Salisian Family zu besuchen. Ich bin wirklich sehr beeindruckt und ich weiß, dass ich mich hier wohlfühlen werde. Ein paar von den Boys hab ich schon gesehen sie sind sehr lieb und sie haben mich schon mit einem Schild wo, Welcome Ate Vroni draufstand, begrüßt....voll süß. :-) Die weiblichen Volontäre werden hier Ate genannt und die männlichen Kuyo.
Das Areal ist riesig und es gibt einen sehr sehr schönen Fußballplatz....yippieh, zwei Basketballplätze und im neuen topmodernen Magonehome gibt es auch noch Tischtennis- und Wutzeltische. Hier steht Sport wirklich im Vordergrund, aber es gibt auch einen Computerraum und einen Gemeinschaftsraum für Feste und Veranstaltungen. Auf dem Areal befindet sich auch das Traningscenter für handwerkliche Berufe und die Kirche,...sie ist wirklich sehr schön.
Zur Zeit leben hier 130 Buben und im Magonehome nochmal 20(wobei sie Platz für vierzig haben) jugendliche Straftäter. Kinder kommen nicht ins Gefängnis, sondern man versucht sie über ein Rehabilitationsprogramm wieder in die Gesellschaft einzugliedern.
Es wird eine sehr sehr spannende und lehrreiche Zeit für mich und ich freue mich schon sehr dass es morgen los geht!
Ja, ich bin schon sehr aufgeregt wie die Jungs auf mich reagieren und welche Aufgaben mich genau erwarten.
Aber ich werde euch auf dem laufenden halten,...also bis demnächst!!
Sonntag, 21. August 2011
Bye- bye Austria
Tschüüüüüß my family! Jetzt gehts los! Die Abschiedsparties sind vorbei und jede Menge Tränen geflossen. Alle haben mich ganz lieb verabschiedet mir Mut zugesprochen und mich betärkt...es war schon sehr ergreifend und schön. DANKE!! Ein Jahr ohne meine Eltern, Oma, Brüder, Schwägerinnen und die Kinder. Ein Jahr ohne den Rest der Verwandtschaft und meine Freunde....ja ich werde alle sehr vermissen und sicher sehr oft an euch denken, aber jetzt bin ich schon sehr aufgeregt und gespannt wie das Leben dort sein wird und die Vorfreude auf die Kinder in Liloan ist schon sehr groß! Ich danke allen für die große Anteilnahme, die zahlreichen Spenden, die Wünsche, die Ratschläge und die Zusprüche und ich wünsche allen Alles Gute im nächsten Jahr!Den nächsten Post werde ich schon am anderen Ende der Welt ins Netz stellen und euch damit am laufenden halten, was bei mir so los ist,....also dann bye- bye Austria,und bis bald,......
Sonntag, 12. Juni 2011
Die Zeit verfliegt und ich hab noch so viel zu tun...
Das dritte und letzte Vorbereitungswochenende ist bereits Geschichte und es war wieder einmal sehr emotional und sehr lustig. Die Einheit "Abschiednehmen" war wirklich sehr sehr gut und hat mich tief drinnen sehr berührt. Die Meditation mit ruhiger Musik war sehr entspannend, aber der Gedanke an den Abschied von Familie und Freunden hat mir schon die Tränen in die Augen getrieben. Die Vorstellung mich von meinen Liebsten für ein Jahr zu verabschieden, läßt in mir ein mulmiges Gefühl aufkommen. Vor allem wenn ich an meinen 6 Nichten und Neffen denke, tut mir das Herz weh. Ich werde sie ein Jahr nicht sehen, nicht mit ihnen spielen und lachen können. Der kleinste, Bernhard, ist grad mal 3 Monate alt und während diesem Jahr wird sich so viel tun in seiner Entwicklung...Wenn ich zurückkomme wird er schon laufen und wahrscheinlich erkennt er mich gar nicht wieder. Aber ich sehe es auch positiv, denn in ein paar Jahren kann ich ihnen dann erzählen was ich bei meinem Einsatz alles erlebt habe und ihnen meine Erfahrungen mitgeben.
Die Zeit bis zum Abflug am 22. August vergeht sehr schnell und ich habe noch so viel zu tun! Abgesehen von den medizinischen Vorbereitungen, möchte ich mich auch bei meinen derzeitigen Kollegen verabschieden und mit meinen Freunden nochmal so richtig einen drauf machen und mich bei ihnen bedanken, dass sie mein Leben bisher so bereichert haben. Ja, die nächsten 2 Monate werden sicher noch sehr intensiv und ich genieße jeden Moment im Kreis meiner Familie und Freunde.
Außerdem werde ich noch ein paar Lektionen Englisch lernen und mich ein bißchen in Visaya (der Dialekt den man dort spricht) einhören, damit ich mich gut verständigen kann. Irgendwie, habe ich es noch nicht ganz realisiert, welchen Weg ich da jetzt eingeschlagen habe, aber ich denke bei der Sendungsfeier am 9. Juli und dann an meinem letzten Arbeitstag bei Ikea werde ich es kapieren, was gerade passiert. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe in den Philippinen, auch wenn der Abschied von meinem alten Leben ein bißchen schwer fällt. Diese Jahr wird mein Leben verändern und mir viele neue Erfahrungen bringen...:-)
Die Zeit bis zum Abflug am 22. August vergeht sehr schnell und ich habe noch so viel zu tun! Abgesehen von den medizinischen Vorbereitungen, möchte ich mich auch bei meinen derzeitigen Kollegen verabschieden und mit meinen Freunden nochmal so richtig einen drauf machen und mich bei ihnen bedanken, dass sie mein Leben bisher so bereichert haben. Ja, die nächsten 2 Monate werden sicher noch sehr intensiv und ich genieße jeden Moment im Kreis meiner Familie und Freunde.
Außerdem werde ich noch ein paar Lektionen Englisch lernen und mich ein bißchen in Visaya (der Dialekt den man dort spricht) einhören, damit ich mich gut verständigen kann. Irgendwie, habe ich es noch nicht ganz realisiert, welchen Weg ich da jetzt eingeschlagen habe, aber ich denke bei der Sendungsfeier am 9. Juli und dann an meinem letzten Arbeitstag bei Ikea werde ich es kapieren, was gerade passiert. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe in den Philippinen, auch wenn der Abschied von meinem alten Leben ein bißchen schwer fällt. Diese Jahr wird mein Leben verändern und mir viele neue Erfahrungen bringen...:-)
Mittwoch, 18. Mai 2011
Die Vorbereitung auf das Abenteuer meines Lebens...
...morgen gehts wieder los zum 3. Vorbereitungswochenende nach Wien. Ich bin schon sehr gespannt darauf, welche Aufgaben und Denkanstöße wir von den ehemaligen Volo´s bekommen und mit welchen Gefühlen wir am Sonntag wieder nach Hause fahren. Die ersten 2 Wochenenden waren sehr intensiv und jedes Mal war ich danach vollkommen aufgewühlt aber sehr glücklich. Es überwiegen zwar die guten Gefühle, aber der Gedanke, meine Arbeit aufzugeben, meine Familie und Freunde für ein Jahr zu verlassen läßt schon manchmal ein bißchen ein mulmiges Gefühl in mir aufkommen. Aber die Vorfreude auf meine zukünftige Aufgabe im Boyshome von Liloan ist so groß, dass sich jeder Zweifel wieder in Luft auflöst. Es ist eine sehr spannende Arbeit die mich in den Philippinen erwartet und darauf freue ich mich sehr. Die Möglichkeit den Straßenkindern von Cebu helfen zu können, mit ihnen zu lernen, zu singen und zu spielen wird mein Leben bereichern und wahrscheinlich auch verändern. Noch kann ich es nicht ganz glauben, dass ich in ein paar Monaten schon, Österreich verlasse und in eine völlig fremde Kultur eintauchen werde und kennenlernen darf. Aber nach diesem Wochenende werde ich meinem Abenteuer wieder ein Stück näher sein....
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